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Vor einiger Zeit schon habe ich ein Paket erhalten, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Ein Teil­nehmer hat sich kurz nach unserem Brau­kurs ein Brau­gerät gekauft und gleich fleißig mit dem Bier­brauen begonnen.

Und in dem Paket befand sich eine Flasche “Bava­rian Ale” – ein ober­gä­riges Bier, wie ich noch nie eines gesehen geschweige denn getrunken hatte.

Es war das “Erst­lings­bier” des neuen Hobby­brauers.

 

Erstlingsbier eines Hobbybrauers: Bavarian Ale

Der Verkos­tungs­tipp sagte “Sehr kalt aus einem Weizen­glas” – woran ich mich auch hielt.

Was ich dann in mein Glas goss, war so natur­trüb, dass man über­haupt nicht hindurch­sehen konnte. In der Farbe gold­gelb, spritzig und mit schönem stabilem Schaum.

Der Absender hat sich leider nicht zu den Verwen­deten Malzen und Hopfen geäu­ßert.

Eine große Brauerei aus Bayreuth, die sich (neben ihren tradi­tio­nellen Produkten) eben­falls der Craft-Bier-Kultur verschrieben hat, verkauft unter der Bezeich­nung “Bava­rian Ale” eine “neue Inter­pre­ta­tion von Weiß­bier”.

Wie gesagt: Das Bier in meinem Glas erwies sich als außer­or­dent­lich spritzig, ohne gleich ein “Rülps­bier” zu sein. Einfach richtig für das warme Wetter, bei dem ich es genoss.

Und dann der Geschmack: für ein Erst­lings­bier eines Hobby­brauers – Hut ab! Frisch, herb mit fruch­tiger Note. Man könnte sich dran gewöhnen.

Mach weiter so!

Im Herbst gibt es bei den Volks­hoch­schulen Röhr­moos, Eching und Fahrenz­hausen je einen Brau­kurs von mir. Bei Inter­esse einfach in die Programme bzw. auf die Webseiten der jewei­ligen VHS schauen.

Und auch 2017 geht es sicher weiter.