MAKE EARTH GREAT AGAIN:

BrewDog ist jetzt Co2 negativ! – Pressemeldung -

  • Das Unter­nehmen inves­tiert über 33 Millionen Euro in grüne Infra­struktur und forstet eine Fläche von über 800 Hektar komplett neu auf 
  • BrewDog ist damit als erste inter­na­tio­nale Brauerei Co2 negativ 

Berlin, den 24. August 2020BrewDog, die schot­ti­sche Brauerei mit Sitz unter anderem in Berlin Mari­en­dorf, gab heute bekannt, dass sie ab sofort Co2 negativ ist.  „Co2 negativ“ ist die Stei­ge­rung von „Co2 neutral“, denn das Unter­nehmen entfernt viel mehr, genauer gesagt doppelt so viel Kohlen­stoff, aus der Luft wie es emit­tiert. Gleich­zeitig setzt BrewDog im Unter­nehmen selbst und mit seinen Part­nern alle Hebel in Bewe­gung, den Kohlen­stoff­aus­stoß noch weiter zu reduzieren.

In den vergan­genen Monaten hat BrewDog eng mit Professor Mike Berners-Lee und seinem Team zusam­men­ge­ar­beitet, um das Unter­nehmen in Sachen Co2 an die Spitze der Bewe­gung zu setzen. Berners-Lee ist einer der welt­weit führenden Experten auf dem Gebiet der Nach­hal­tig­keit und des Carbon Foot­prin­ting. So konnten bereits über 33 Millionen Euro an Inves­ti­tionen in grüne Infra­struk­tur­pro­jekte gelenkt werden, um BrewDog so bei der Redu­zie­rung der Kohlen­stoff­emis­sionen topfit zu machen.

Unser Co2 ist unser Problem. Wir müssen es selbst lösen. Es ist wissen­schaft­lich absolut bewiesen: Wir schlaf­wan­deln am Rande einer Klippe. Zu lange wurde zu viel geredet und zu wenig getan. Jetzt ist ein gewal­tiger Wandel erfor­der­lich, und wir wollen ein Kata­ly­sator für diesen Wandel in unserer Indus­trie und darüber hinaus sein. Wir sind weit davon entfernt, perfekt zu sein. Aber wir sind fest entschlossen, alles was nötig ist, rasch und grund­le­gend zu ändern. Die Politik hat sich ange­sichts dieser Krise als völlig unfähig erwiesen. Der Wandel, den unsere Welt und Gesell­schaft braucht, muss von einer fort­schritt­li­chen Wirt­schaft ausgehen. Wir wollen hier eine klare Rolle über­nehmen und Farbe bekennen.” betont James Watt, Mitgründer und Captain von BrewDog.

Mike Berners Lee, Gründer von Small World Consul­ting, ergänzt: “Nach Jahr­zehnten der Untä­tig­keit ist die Klima­krise eine größere Bedro­hung denn je. Das Ausmaß und die Geschwin­dig­keit des Wandels, den wir jetzt brau­chen um gegen­zu­steuern, ist enorm und zieht sich quer durch Politik, Wirt­schaft und jeden gesell­schaft­li­chen Bereich. Die gute Nach­richt ist, dass wir unser Leben verbes­sern und gleich­zeitig nach­hal­tiger gestalten können, wenn wir diesen Über­gang klug angehen. BrewDog legt jetzt die Mess­latte für die Unter­nehmen höher, sowohl mit den starken Maßnahmen zur Senkung des Kohlen­di­oxid­aus­stoßes als auch in der Klar­heit der Worte. BrewDog und BrewDog-Bier kann tatsäch­lich ein weiterer kleiner Anstoß für eine bessere Welt sein”.

Neben den Inves­ti­tionen von über 33 Millionen Euro in grüne Infra­struktur hat BrewDog außerdem eine über 800 Hektar große Fläche in den schot­ti­schen High­lands nörd­lich von Loch Lomond erworben um sie aufzu­forsten. Das Land wird in Part­ner­schaft mit „Scot­tish Wood­lands“ bewirt­schaftet. In den nächsten vier Jahren werden dort eine Million Bäume gepflanzt. Das Land wird so zum “BrewDog Forest”. Die Anlage des Wald­ge­bietes fördert nicht nur die biolo­gi­sche Viel­falt und wirkt natür­lich gegen Über­schwem­mungen, sondern treibt auch die wirt­schaft­liche Entwick­lung des länd­li­chen Raums voran. Neben der Pflan­zung von Laub­wäl­dern und der Wieder­her­stel­lung von Torf­mooren wird es im BrewDog Forest auch einen nach­haltig bewirt­schaf­teten Camping­platz geben.

Zu den grünen Infra­struk­tur­pro­jekten, die bereits bei BrewDog ange­laufen sind, gehören u.a.:

  • alle Braue­reien und Bars beziehen ausschließ­lich grüne Energie, die Brauerei und das Restau­rant DogTap in Berlin z.B. von Green­peace Energy
  • BrewDog wandelt den Treber, Rück­stände aus dem Brau­pro­zess, in grünes Gas um, welches u.a. für die eigene Brauerei genutzt wird
  • BrewDog nutzt anae­robe Faul­be­hälter direkt vor Ort, um Abwasser in sauberes Wasser umzu­wan­deln und lebens­mit­tel­taug­li­ches C02 zur Karbo­ni­sie­rung der Biere herzustellen
  • BrewDog inves­tiert stark in die Elek­tri­fi­zie­rung der eigenen Fahrzeugflotte
  • durch Inves­ti­tionen in lokale Braue­reien in Groß­bri­tan­nien, in Deutsch­land, den USA und Austra­lien konnten die Kilo­meter, die das Bier auf dem Weg zum Verbrau­cher zurück­legt, erheb­lich redu­ziert werden

Über BrewDog
BrewDog wurde 2007 gegründet, als zwei Männer und ein Hund zu einer Mission aufbra­chen, die Craft Beer Welt zu revo­lu­tio­nieren. Ermüdet von der unin­spi­rie­renden Bier-Szene in Groß­bri­tan­nien, begannen die beiden Gründer, Martin Dickie und James Watt, als Home­brewer ihr eigenes Bier zu brauen – und ihre Freunde genauso von Craft Beer zu begeis­tern, wie sie es selbst sind. Heute ist BrewDog Markt­führer in Sachen Craft Beer und eine der am schnellsten wach­senden Unter­nehmen in Groß­bri­tan­nien. BrewDog’s Punk IPA ist das Nummer 1 Craft Bier in Großbritannien.

2010 fand die erste Inves­ti­ti­ons­runde der Crowd­fun­ding-Aktion Equity for Punks statt. Eine Initia­tive, bei der in fünf Runden inzwi­schen über 67 Millionen Pfund gesam­melt wurden – mehr als je in einer Online Crowd­fun­ding Kampagne zuvor. Eine Gemein­schaft von über 130.000 Equity for Punk-Share­hol­dern ermög­licht es BrewDog zu wachsen, ohne sich oder seine Ideale ausver­kaufen zu müssen. 

BrewDog expor­tiert inzwi­schen Biere in über 60 Länder und betreibt über 100 Bars welt­weit sowie Braue­reien in Ellon (Schott­land), Columbus, Ohio (USA), in Berlin und in Bris­bane (Austra­lien). Für 2020 ist der Bau einer Brauerei in China geplant. 

Quelle Text und alle Bilder: BrewDog

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